Das war ein wunderbarer Lesungsabend heute im Evangelischen Altenzentrum Oedt. Es waren noch gar nicht mal so wenige Leute, die heute Abend gekommen waren. Naturgemäß waren viele älteren Jahrgangs – aber es waren auch Leute von außerhalb gekommen. Zu wenige, wie mir die Organisatorin sagte, denn man veranstalte solche Abende auch, um die „Welt ins Altenheim“ zu bringen und um die Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Aber mit den Senioren im Heim sei es wie mit den Flüchtlingen: die Hemmschwelle für spontane Kontakte sei für viele Menschen da draußen leider sehr hoch. Ich wurde sehr sehr freundlich empfangen und die Lesung stieß auf großes Interesse. Man konnte stellenweise eine Stecknadel fallen hören und an so mancher Stelle hörte ich die Leute im Publikum stöhnen, aufatmen oder auch leise schluchzen oder schlucken. Das war ein guter Abend, um wieder ins Marketing für den neuen Titel einzusteigen.

Hier gibt es einen Bericht von Annedore Lennartz über die Lesung.

 

 

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Denn diese Lesung, war die erste nach Unterlassungserklärung, also die erste, die offiziell schon mit neuem Titel beworben wurde. Die letzten drei Lesungen habe ich hier zwar schon mit neuem Titel „verbloggt“, aber nur, weil ich den alten Titel nicht mehr nennen darf. Es waren aber alles noch Termine vor der Unterlassungserklärung, aber doch schon nach der Abmahnung. D.h. es waren alles Termine, die sich für mich fremd und nicht besonders gut anfühlten. Aber damit ist jetzt Schluss. Ich habe soviel Zuspruch überall erfahren – der Erdtrabant-Titel ist jetzt Geschichte und nur noch ein Satz in meinem Buch. „Umweg Jakarta“ soll jetzt der Titel werden, der noch auf hoffentlich vielen Lesungsplakaten erscheinen wird.